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Die sich etwa über 80 Seemeilen erstreckende Kette der Virgin Islands teilt sich in einen britischen und einen amerikanischen Teil auf. Die British Virgin Islands (BVI) gelten als ideales Einsteigerrevier: Die Entfernungen zwischen den Inseln sind gering, und der zentrale Bereich des Reviers, der Sir- Francis-Drake-Kanal, liegt relativ geschützt vor dem Seegang des Atlantiks. In den BVI befinden sich auch viele Charterstützpunkte, vor allem auf Tortola. Die Infrastruktur ist perfekt auf Segler abgestimmt.
Der amerikanische Teil im Westen ist etwas weniger stark frequentiert, da Europäer für die Einreise ein Visum benötigen. Noch abgelegener ist der spanische Teil weiter im Westen, in dem es keine Charterbasen gibt. Infrastruktur und Angebot an Land sind entsprechend einfacher. Die Charterstützpunkte auf St. Thomas und Tortola werden nicht direkt angeflogen, stattdessen gibt es Zubringerflüge von St. Martin oder Puerto Rico.
Die Virgin Islands gehören zu den am besten erschlossenen Inseln der Karibik - mit allen Vor - und Nachteilen. Die Versorgung ist gut, es gibt viele Marinas und fast immer Restaurants und Bars. Dafür sind die Preise relativ hoch, und an Land ist das Angebot touristisch geprägt.
Es herrscht ein tropisches Klima mit typischen Nordostpassat - Windlagen von Dezember bis April. Anschließend nimmt der Wind ab und dreht immer weiter über Ost bis Südost. Die Inseln sind von Juni bis Oktober Hurrikan - gefährdet. In die Sommermonate fällt auch die Regenzeit. In den weniger geschützten Passagen im Nordosten und in Richtung des spanischen Teils nimmt der Seegang zu.

