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Mallorcas eindrucksvolle Sierra del Norte schützt die Insel vor der kalten Tramontana und das herbe Menorca lockt mit steilen Felsenriffen und tiefen Fjorden im Norden und flachen Sandbuchten im Süden. Stellenweise geradezu abweisend wirkt die schroffe und einsame Steilküste im Westen Mallorcas mit dem ausgezeichneten Naturhafen Sóller in ihrer Mitte.
Seglerisch haben die Balearen oft mehr zu bieten, als gemeinhin angenommen wird. Im weiten, offenen Becken des westlichen Mittelmeeres können Wind und Wellen ein beeindruckendes Schauspiel liefern und man weiß es zu schätzen, dass auf den Balearen-Inseln eine Reihe komfortabler Marinas in dichten Abständen zur Verfügung stehen.
Es gibt sie noch: die einsamen, verträumten Buchten, die oft nur auf dem Seeweg erreicht werden können und die kleinen Fischerdörfer, die der Tourismus noch nicht verändert hat. Wer es hin und wieder ein wenig "verrückt" mag, sollte einen ausgiebigen Tages- und Nachtbummel durch Ibiza-Stadt mit einbeziehen.

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Die knapp 80 SM lange „Wilde Küste" ganz im Norden ist eine Steilküste mit unzähligen kleinen Buchten, Strände und Landzungen, die durch bizarre Fels- und Gebirgsvorsprünge gebildet werden. Sie wurde früh vom Massentourismus entdeckt und ist zum Teil mit wuchernden Freizeitzentren wie Lloret und Roses verbaut. Dennoch gibt es nach wie vor schwer zugängliche Felsbuchten und idyllische Winkel, für die der Name „wilde Küste" noch zutrifft.
Wer meint, ein Landgang an der Costa Brava lohne sich nicht, der hat nur den Massentourismus an der Küste gesehen. Davon darf man sich nicht abschrecken lassen, denn das Hinterland mit seinen mittelalterlichen Klöstern, seinen stolzen Burgen und malerischen Dörfer ist wunderschön. Lohnenswert ist z.B. die Hauptstadt Girona mit ihrem gut erhaltenen historischen Zentrum, sowie Figueres:
Im Teatre-Museu Dalí findet sich neben einem repräsentativen Querschnitt durch das Werk Salvador Dalís auch das Grab des exzentrischen Surrealisten.
Ausgangspunkt für einen Törn an der spanischen Küste ist z.B. die katalonische Metropole Barcelona. Die Ausgangsmarinas sind der der Port Mataro sowie der Port Olimpic, er wurde 1992 anlässlich der Olympischen Spiele fertiggestellt und ist der neueste Hafen der Stadt. Rund herum befinden sich unzählige Restaurants, die am Abend nicht nur Yachties, sondern vor allem viele Nachtschwärmer aus Barcelona anziehen.

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Die gut 200 SM lange „Sonnenküste" ist die südlichste von Spaniens Mittelmeerküsten. Die Nähe zu Afrika zeigt sich nicht nur im Klima, sondern auch in den Bauwerken der Mauren, die rund acht Jahrhunderte die Herren über Spaniens Süden waren. Die Alcazaba von Málaga und die charakteristischen weißen Dörfer in Hanglage sind sichtbares Erbe jener Zeit. Besuchen sollte man auch die Festung von Granada, die Alhambra. Die prächtige Residenz des Sultans ist wohl das schönste islamische Bauwerk in Europa.
Gleichzeitig findet der Besucher an der Costa del Sol viel spanische Tradition, die z.B. bei Stierkämpfen oder Flamenco lebendig wird. Very british mit Fish and Chips, Bobbies und Pubs geht es dagegen auf Gibraltar zu. Solange sich im Upper Rock Nature Reserve die berühmten schwanzlosen Berberaffen tummeln, bleibt der Felsen der Sage nach britisch. Hier ist man ganz nah an Afrika, ebenso in Tarifa, dem südlichsten Punkt Europas und Eldorado der Windsurfer.
Ausgangspunkt für einen Törn an der Costa del Sol und der Costa de lan Luz sind die Orte Sotogrande und Gibraltar. Die Costa de la Luz auch „Küste des Lichts" genannt liegt bereits am Atlantik. Sie trägt ihren Namen zu Recht: Das durchdringende Licht lässt die weiß gekalkten Häuser und die hellen Sanddünen gleißen. Hier findet man lange, feinsandige, von Kiefernwäldern gesäumte Strände und pittoreske Fischerdörfer, die wie Conil de la Frontera mit vielen Kneipen einen jugendlichen Charakter gewonnen haben.

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Die Passatwinde wehen auf den Kanarischen Inseln mit großer Regelmäßigkeit und sorgen nicht nur für ein mildes Klima mit 22°C im Jahresmittel, sondern ermöglichen auch herrliche Segeltörns zu jeder Jahreszeit. Die unterschiedlichen Küstenland-schaften mit ihren vielen Buchten, langen Stränden und beeindruckenden Klippen lassen die vielfältigen und beeindruckenden Landschaften im Inneren der Inseln ahnen. Zusammen mit den herzlichen und freundlichen Einwohnern und zahlreichen modernen Sporthäfen, die Sicherheit und Komfort bieten, machen sie die Kanaren zum Paradies für Segler.
Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs mit steilem Schelf, so dass man bereits dicht vor der Küste große Wassertiefen vorfindet. Dieses außergewöhnliche Relief mit hohen Gebirgen bedingt eine einzigartige klimatische Vielfalt und macht die Kanaren zu einer Summe aus Strand und Schnee, aus Felsen und Sand, aus Wäldern und Wüsten, aus Bergen und Ebenen. Neben einer reichhaltigen einheimischen Pflanzenwelt mit exotischen Formen und Farben gedeihen europäische wie tropische Früchte in direkter Nachbarschaft.
Schon Kolumbus nutzte dieses Sprungbrett bei seiner Suche nach Indien für letzte Reparaturen. Vielfach erweitert, stehen diese Leistungen heute auf allen Inseln der Sportschifffahrt zur Verfügung, auch wenn es nicht gleich über den "großen Teich" gehen soll. Neben dem Komfort ist auch die Sicherheit auf hohem Niveau gewährleistet. Dieses außergewöhnliche Relief mit hohen Gebirgen bedingt eine einzigartige klimatische Vielfalt und macht die Kanaren zu einer Summe aus Strand und Schnee, aus Felsen und Sand, aus Wäldern und Wüsten, aus Bergen und Ebenen.

