
Der Ausgangshafen Puerto de Mogan liegt im Westen der Insel Gran Canaria im Zentrum des Segelreviers der Kanaren. Diese Inseln liegen dicht vor der Küste Afrikas, am Rande der Passatzone und in spürbarer Nachbarschaft der Sahara. Sie sind ein aufregendes, abwechslungsreiches, rauhes und dennoch berechenbares Hochseerevier. Die sieben Kanarischen Inseln Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, La Gomera, La Palma und El Hierro liegen Afrika näher als dem spanischen Festland.
Kristallklares Wasser, Wale und Delphine, unberührte Badebuchten, herrliche Strände, Vulkane und Steilküsten erwarten die sonnenhungrigen Seglerinnen und Segler aus dem kühleren Norden. Segeln auf den Kanaren bedeutet Hochgenuss in einer klimatisch begünstigten Region. Auch wenn der ewig blaue Himmel ein paradiesisch einfaches Revier vermuten lässt, sind Respekt und Umsicht dennoch angeraten.
Wind und Wetter: Die Kanaren liegen im Grenzbereich der Passatzone. Um Nordost drehende Winde wehen meist mit angenehmen Stärken zwischen 3 und 6 Beaufort im freien Seeraum. In Inselnähe, unter Kaps und in den Düsen zwischen den Insel können sie deutlich zunehmen. Ihre größte Stärke erreichen sie im späten Sommer (August) und im Winter (Januar/Februar). Die stärksten Störungen und Unregelmäßigkeiten können im Herbst und im Frühjahr auftreten. Dann sind manchmal heiße Ost- bis Südostwindlagen (Schirokko, Harmattan), längere Flauten oder auch Schlechtwetterlagen aus westlichen Richtungen möglich. Die Kanaren sind ein Ganzjahresrevier. Die Durchschnittstemperatur beträgt 24° im Sommer und 19° C im Winter.

- Der Yachthafen Puerto de Mogan

- Delfine vor Gran Canaria

- Der Leuchtturm von Maspaloma

