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Die ehemalige Zuiderzee wird seit der Fertigstellung des Abschlussdeiches zwischen Den Oever (Nord Holland) und Kornwerderzand (Friesland) IJsselmeer genannt. Das IJsselmeer ist heute das beliebteste Segel-Binnenrevier der Niederlande. Trotzdem dürfen die Tücken dieses Gewässers nicht unterschätzt und die eigenen Fähigkeiten sollten nicht überschätzt werden. Wer sich für einen Törn auf dem IJsselmeer entschließt, sollte über entsprechende Revierkenntnisse verfügen und gute Seemannschaft über alles stellen. Das Wetter kann sich sehr schnell ändern, was vor allem für Ungeübte zum Problem werden kann.
Im Gegensatz zu den modernen Yachthäfen und den futuristischen Städten in der Provinz Flevoland, sind die Städtchen und Dörfer in Friesland und Nord Holland pittoresk, überschaubar und lieblich. In Friesland sind dies namentlich Makkum, Workum, Hindeloopen, Stavoren und Lemmer. Diese Orte laden zum Verweilen ein und bieten den Wassersportlern eine ausgezeichnete Infrastruktur. Früher waren Handel, Fischerei und Schifffahrt wichtige Einnahmequellen. Vom Reichtum vergangener Tage zeugen noch heute prachtvolle Bürgerhäuser die zumeist liebevoll restauriert sind.
Auch in Nord Holland zeigt sich ein ähnliches Bild, obwohl die noch erhaltenen Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert auf noch mehr Reichtum schliessen lassen. In Medemblik, Enkhuizen, Hoorn oder Monnickendam kann der Besucher unschwer erahnen, welch geschäftiges Treiben in den Gassen und auf den Plätzen herrschte.
Aber auch Nordsee und Wattenmeer gehören zu den möglichen Segelrevieren. Ziele dort sind die englische Ostküste und die Inseln Ameland, Vlieland, Schiermonnikoog, Terschelling und Texel.

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Die Charterstationen Zeebrügge und Sint Annaland sind ideale Ausgangspunkte für einen Segeltörn in die Inselwelt der niederländischen Provinz Zeeland. Dieses Segelrevier wird von den Gewässern zwischen den großen Inseln des Deltas von Maas und Schelde gebildet, die infolge des in den 50er und 60er Jahren verwirklichten Deltaplanes größtenteils von der Nordsee abgeschlossen sind. So sind aus vielen ehemaligen Gezeitengewässern Binnenseen geworden, die Zeeland zu einem Erholungs- und Segelparadies gemacht haben. Zugänge zur Nordsee bestehen weiterhin über die Schleusen des Haringvlietes (im Norden), der Oosterschelde (in der Mitte) und den Kanal Walcheren (im Süden).
Der Segler muß auch hier die Gezeitenverhältnisse auf der äußeren Oosterschelde (bis zum Philipsdam und dem Oesterdam) beachten. Gezeitentabelle, Stromatlas und die neueste Ausgabe der Seekarten gehören deshalb zur unabdingbaren Ausrüstung. Die Fahrwasser sind hier überall gut betonnt in einem Abstand von 0,25-0,75sm. Zum Liegen und Übernachten sollten die Häfen angelaufen werden.
Aber auch Segeltörns an die Ostküste Englands sind möglich. Zum Beispiel zum malerischen "River Orwell". Am Fluss entlang gibt es einige Yachthäfen. Etwas nördlicher fließt der "River Deben" den Sie bei Hochwasser bis zur Woodbridge herauffahren können. Ein weiteres mögliches Ziel ist die englische Südküste mit dem Solent und der prachtvollen Isle of Wight, dem Mekka der Segler.

